Mein Ausblick auf das Jahr 2026: Mit dem A-B-C zu Freude und tiefem Sinn
- Gentner Traureden
- 12. Jan.
- 5 Min. Lesezeit
„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
Dieses Zitat von Albert Einstein beschreibt sehr gut meinem Blick auf das Jahr 2026.

Unsere Blickrichtung beeinflusst unsere Wahrnehmung – und sie wirkt sich stärker auf unsere Stimmung aus, als uns oft bewusst ist. In einer Zeit, in der Nachrichten von Krisen, Unsicherheit und negativen Schlagzeilen geprägt sind, wächst bei vielen Menschen die Sorge um das Morgen.
Umso bewusster halte ich an meinem persönlichen Motto fest:
Ich will zur Freude fähig sein.
Freude ist kein oberflächliches Gefühl. Sie ist Ausdruck eines Lebens im Einklang – mit sich selbst, mit Gott und mit den Menschen. Sie braucht Haltung, Orientierung und Pflege. Genau dafür steht mein A-B-C, das mich auch im Jahr 2026 begleitet und trägt.
A wie Aufsehen – den Blick heben
Nur wenn unser Blick nach vorne – und manchmal auch nach oben – gerichtet ist, kann immer wieder Licht aufgehen. Licht, das Orientierung schenkt. Licht, das Zuversicht nährt.
Dieses Aufsehen ist für mich der Anfang von allem. Denn aus einer klaren Blickrichtung entsteht Bewegung – und aus Bewegung kann Begegnung entstehen.
B wie Bewegung & Begegnung – Beziehung leben
Begegnung ist das Herz jeder Beziehung. Das gilt für Freundschaften, für die Ehe – und für unseren Glauben.
Die Geschichte der drei Weisen aus dem Morgenland verdeutlicht das eindrücklich: Sie machten sich auf den Weg, weil sie einen Stern sahen. Sie blieben in Bewegung, hielten an ihrer Sehnsucht fest – und waren zugleich bereit, ihre Erwartungen zu korrigieren. Der neugeborene König war nicht im Palast zu finden, sondern in einem Stall.
Was für ein starkes Zeichen! Gott wird Mensch, um wirklich allen Menschen eine Begegnung zu ermöglichen – und um ihnen die Fähigkeit zu vollkommener Freude zu schenken.
C wie Christus – Quelle der Freude
Die frohe Botschaft von Christus macht zur Freude fähig. Er kam nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Liebe. Er suchte die Nähe zu fehlerhaften Menschen. Sein Anliegen war und ist es, Frieden zu stiften und Hoffnung zu schenken.
Wer sich mit ihm verbunden weiß, darf erfahren: Ich muss mich nicht fürchten. Diese Gewissheit prägt meinen Blick auf das Leben – und auch mein Wirken als Hochzeitsredner.
Meine Herzensprojekte für 2026
Als freier Trauredner darf ich mich sehr glücklich schätzen: Bereits sieben Hochzeitspaare haben mir für 2026 ihr Vertrauen geschenkt. Ich freue mich auf die intensive Zeit der Vorbereitung, auf die Gespräche – und auf das gemeinsame Gestalten der freien Trauung.
Der Hochzeitstag – kein Happy End, sondern ein Anfang
Der Hochzeitstag ist ein kostbarer Tag. Oft wird er als der "schönste Tag des Lebens" bezeichnet. Aber er ist kein Happy End. Aus eigener Erfahrung und aus vielen Begegnungen mit Ehepaaren weiß ich: In einer glücklichen Ehe gibt es noch viele Tage, die mindestens genauso schön – manchmal sogar noch schöner – sind.

Deshalb richte ich meinen Fokus bewusst nicht nur auf die Liebesgeschichte, sondern auch auf das, was dem glücklichen Miteinander dient und Paare langfristig zusammenhält.
Die Schatztruhe des gemeinsamen Glücks
Ein besonderer Bestandteil meiner Trauungen ist die „Schatztruhe des gemeinsamen Glücks“.


Sie enthält ganz persönliche Worte aus dem Herzen von Braut und Bräutigam – Schätze, an denen die gesamte Festgesellschaft teilhaben darf. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
So entstehen diese besonderen Gänsehautmomente, die lange nachwirken und das bekräftigen, was für ein dauerhaft glückliches Miteinander entscheidend ist.
Sorgfältige Vorbereitung – für einen stimmigen Hochzeitstag
Neben dem ausführlichen Traugespräch ist mir auch der Austausch mit Trauzeugen, Angehörigen oder engen Freunden wichtig. Je nach Bedarf nehme ich bereits im Vorfeld Kontakt mit anderen Dienstleistern auf – etwa mit Fotografen oder Musikerinnen.
Mein Ziel ist ein harmonischer Ablauf, bei dem alles ineinandergreift. Denn was an diesem Tag stimmig ist, bleibt oft auch über diesen Tag hinaus positiv in Erinnerung.
Freier Trauungen an besonderen Orten
Freie Trauungen leben von Freiheit – auch bei Ort und Zeit. 2026 freue ich mich auf Trauungen unter anderem:
in Aalen, Bad Boll und am Ebnisee
in der Grillhütte in Neulußheim
im Bürgerhaus in Herrentierbach
im Juliusspital in Würzburg
und im Rössle in Rechenberg
Vielleicht kommt auch wieder eine Waldhochzeit hinzu. Meine bisherigen Erfahrungen waren unvergesslich – und die Resonanz überwältigend.

Besonders gefreut hat mich die spontane Initiative von Ernst Kunz vom Landhaus Rössle in Schwäbisch Hall-Veinau, der nun ebenfalls Waldhochzeiten ermöglicht:

Vernetzung & Kooperation – gemeinsam mehr bewirken
Vernetzung liegt mir sehr am Herzen. Andere Traurednerinnen und Trauredner sehe ich nicht als Konkurrenz, sondern als Kolleginnen und Kollegen. Der Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung – etwa über eine Tauschbörse – sind für mich ein echter Gewinn.
Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit Hochzeitsplanerinnen, Fotografen, Locations, Musikerinnen, Floristen, Juwelieren und allen, die Hochzeiten mit Herz begleiten. Mein Wunsch ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.
All das, was ich hier beschrieben habe, prägt mein Wirken als Hochzeitsredner und meinen Blick auf das Jahr 2026. Und doch wäre dieses Bild unvollständig, wenn ich nur davon erzählen würde.
Wie schön! Aber ist das alles?
Wer mich kennt, wäre sehr enttäuscht, wenn mein Ausblick auf 2026 hier zu Ende wäre. Völlig zurecht müsste ich mich fragen lassen, ob alles andere, dem ich mich mit Hingabe widme, hier nicht erwähnenswert ist. Ja - in der Tat bin ich sehr gerne noch auf andere Weise aktiv:
Jetzt im Winter arbeite ich mit Motorsäge, Schlepper und Seilwinde im Wald und sorge dafür, dass die Zukunftsbäume wieder mehr Licht und Freiraum zum wachsen haben. Nebenbei erspart mir diese Tätigkeit das Fitnessstudio.
Willkommene Abwechslung bietet mir meine Tätigkeit als Dozent der Verwaltungsschule. Ich unterrichte Staatsrecht - ein Fach, welches ich auch schon als Lehrbeauftragter der Hochschule für öffentliche Verwaltung während meiner beruflichen Tätigkeit unterrichten durfte.
Im Frühjahr und Sommer freue ich mich, wenn meine Bienen die Blüten bestäuben und nebenbei Pollen und Honig sammeln. Als Imker habe ich begleitend einiges zu tun: Beobachten wie sich die Völker entwickeln, Honigraum bereitstellen, Ableger bilden und so für Nachwuchs sorgen. Je nachdem was die Natur ermöglicht und die Bienen sammeln, darf ich dann wieder Honig schleudern.
Das alles ist nur mit Unterstützung meiner Familie möglich. Umso mehr freue ich mich über deren tatkräftige Unterstützung. Und überhaupt bin ich für das schöne Miteinander in der Familie sehr dankbar!
Seit meiner Jugendzeit bin ich ehrenamtlich aktiv. Gemeinsam mit meiner Frau singe ich im neuapostolischen Kirchenchor mit. Ja, und auch die Senioren zu unterstützen macht Freude und Sinn.
Zwischendurch werden meine Frau und ich auf Reisen neue und schöne Eindrücke sammeln. So freuen wir uns zum Beispiel gemeinsam mit Freunden auf den Besuch der Bregenzer Festspiele.
Bei allem das richtige Maß zu finden, ist die Kunst des Lebens.
Das bleibt spannend. Mit meinem A-B-C für tiefen Sinn und echte Freude habe ich die passende Orientierung und blicke mit viel Vertrauen und Zuversicht nach vorne. So bleibe ich in Bewegung und freue mich auf viele schöne Begegnungen!
Mein Angebot an Hochzeitspaare:
Wenn ihr eine ganz persönliche Hochzeitsrede mit Blick in eine glückliche Zukunft wünscht:
📩 Schreibt mir gerne eine kurze E-Mail oder eine WhatsApp-Nachricht
Dann richten wir den Blick gemeinsam auf das, was wirklich zählt:
Eine einzigartige Hochzeitsrede – so unvergleichlich wie das Hochzeitspaar.
Und ein dauerhaft glückliches Miteinander – auch in herausfordernden Zeiten.
Ehejubiläum - Anlass, dankbar zu feiern und das Eheversprechen zu erneuern
Auch Jubelpaaren gilt mein Angebot. Ein Ehejubiläum ist ein wunderbarer Moment, um innezuhalten, dankbar zurückzublicken und bewusst nach vorne zu schauen.
Lasst uns ins Gespräch kommen, damit wir einander kennenlernen und gemeinsam die Möglichkeiten für eine Jubiläumsfeier oder die Erneuerung des Eheversprechens besprechen können. Ich freue mich darauf.





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